Dr. Katja Goihl
Mediatorin i.d. Gesundheitswirtschaft
Sprecherin des Netzwerks

Meine berufliche Entwicklung begann ich mit der Ausbildung zur examinierten Krankenschwester. Mein besonderes Interesse galt der Krisenintervention bei Nachtwachen und den Herausforderungen auf der chirurgischen Intensivstation. Mehrfach wurde ich gerufen um Patienten, auf ihren letzten Schritten aus dem Leben, zu begleiten.

Von diesen Begegnungen und Erfahrungen mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen getragen, studierte ich Erwachsenenpädagogik, Germanistik, Organisationspsychologie und Statistik. Nachfolgend promovierte ich an der Freien Universität Berlin bei dem Arbeits- und Organisationspsychologen Prof. Liepmann zum Thema: „Transformationale Führung – Implikation für lernende Organisation“.

Mein Wissen und Können habe ich dem Qualitätsmanagement und der Beratung in der Gesundheitswirtschaft, der Aus- und Weiterbildung für Pflegeberufe, der Unterstützung der Pflegeeinrichtungen bei der Vorbereitung zur Zertifizierung, sowie der Moderation von Qualitätszirkeln und der Zusammenarbeit mit mehreren ambulanten Pflegediensten, gewidmet.

Ich übernahm Lehraufträge an der SRH-Hochschule Berlin zu den Themen Führung und/oder Behandlungspfade. Ich übernahm Verantwortung als Handlungsbevollmächtigte Projektleiterin für medizinische Konzepte, Struktur-, Prozessberatung und Machbarkeitsstudien, so auch für Entscheidungs-, vertragsvorbereitende – und Konflikt-Mediationen in Krankenhäusern (z. B. Uniklinikum Mannheim, Herdecke). In 2014 absolvierte ich eine Weiterbildung für die Mediation im Gesundheitswesen, Familien mit chronisch Kranken oder Demenz.

Meine Familie ist das Zentrum meines Lebens. Gemeinsamer Golf-Sport verlangsamt das hektische Leben und eröffnet mir eine willkommene Gelegenheit für Gespräche mit meinem Ehemann und meinem Sohn.

Ehrenamtlich engagiere ich mich als Betreuerin im Sportverein meines Sohnes und als Elternvertreterin in seiner Klasse. An einem Frauentisch der Johann Sebastian Bach-Gemeinde arbeiten wir an aktuellen Themen (z. B. zur Integration Armenischer Christinnen in Berliner Gemeinden etc...).

In das Netzwerk "Neurostimulation" möchte ich meine Erfahrungen einbringen und mich an der Entwicklung von innovativen Methoden zur individuellen psychisch-therapeutischen Anwendung, beteiligen.

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